IM SCHNELLDURCHLAUF ...

Beim Siebdruckverfahren wird die Druckfarbe durch ein feinmaschiges, textiles Gewebe auf den Druckträger gedrückt. Bedruckbar sind flache Materialien wie Papier und Pappe, Holz, Acrylglas, Kunststoffplatten aller Art, sowie Glas, Metall und alle Arten von Textilien wie T-Shirts, Taschen, Sweatshirts, Hosen, Bettwäsche, Hemden, Socken, Mützen, Schlüsselbänder und vieles mehr.

DRUCKVORSTUFE

Ein feines Netz wird auf einen stabilen Rahmen aus Holz oder Metall aufgespannt. Vor dem Drucken wird dieses mit einer lichtempfindlichen Paste bezogen und muss in einem Dunkelraum trocknen.


BELICHTUNG

Das zu druckende Motiv wird auf Papier oder Folie in schwarz-weiss ausgedruckt. Pro Farbe wird eine eigene Vorlage erstellt, womit je ein beschichtetes Sieb belichtet wird. Die Folie (oder das Papier) ist stellenweise lichtundurchlässig (dort, wo das Motiv ist) und diese Stellen lassen sich nach der Bestrahlung mit UV-Licht auswaschen. Der Rest härtet aus. Die fertige Schablone ist bei einem einfarbigen Motiv die komplette Druckvorstufe.


DRUCKEN

Je nach zu bedruckendem Material werden diese fertigen Siebe in Maschinen oder Halterungen eingespannt. Mit spezifischen Farben und Werkzeugen wird dann manuell gedruckt, indem die Farbe durch das Sieb gerakelt, gestrichen oder gedruckt wird. Mit etwas Erfahrung - kinderleicht.